Häkelmützen von Hand besticken

bis ich das mal einigermaßen ordentlich hinbekommen habe, die Häkelmützen mit Hand zu besticken, dass es auch einigermaßen was gleich sah……da ist einige Zeit ins Land gegangen.

Schwierigkeit 1 ist es, das der Häkeluntergrund ja nicht geschlossen ist und je nach Muster auch Luftlöcher da sind, beim Stricken ist es da schon etwas einfacher, da ja das Maschenbild sehr fein und gleichmäßiger ist.

Schwierigkeit 2 wie und welche Maschen soll ich da sticken??? durch das grobe Häkelmaschengeflecht, welches auch zu meiner Freude noch diagonal verläuft (beim Stricken ist es ja schnurgerade) soll eine erkennbare Schrift / Zeichen auf die noch „ungedehnte“ Mütze erkennbar sein …..ich sags Euch

am Anfang hab ich mit einer dicken Wolle eine Luftmaschenschlange gehäkelt und diese dann mit Nähseide in Buchstabenform auf die Häkelmütze genäht – jeder Buchstabe eine genau abgezählte Luftmaschenschlange – kann sich jemand vorstellen wielange da z.B. Wooly Woodpecker als Bestückung dauert?, da war ich schon immer froh, wenn es nur solche Wünsche wie Kai, Lily oder Abkürzungen waren.  Irgendwann sagte ich mir dann, so geht das nicht, ich brauch da ewig dafür … und Zeit ist Geld. Außerdem waren mit der dicken Wolle die Feinheiten zum Besticken nicht umsetzbar.

So hab ich den Steppstich ausprobiert – sah katastrophal aus – wie eine Berg- und Talfahrt von der Sticklinie.

Der Schlingstich sah dann auch nicht wirklich besser aus, bis ich auf die Idee kam, erstmal die zu bestickende Häkelmütze besser vorzubereiten, d,h. ich nähe nun erst das Fleece in die Mütze ein, so hab ich schon mal einen geschlossen Stickuntergrund und die Stickwolle ist fein, beim Schlingstich bin ich geblieben.

Seither klappt es mit den Besticken der Häkelmützen ganz prima und ich sticke schon ein wenig in Schreibschrift.

hier ein paar Beispiele von einem Auftrag, da durfte ich mich richtig austoben –

 

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